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Der Wandel hin zu klimaneutralen und lebenswerten Stadtteilen beginnt in starken Gemeinschaften und ihren Quartieren. Kirchenquartiere befinden sich oft in zentralen urbanen Lagen und können einen wichtigen Beitrag zur Klimaanpassung in der Stadt leisten.

Aus der ursprünglichen Idee von Marie-Therese Fallast und Harald Jost ist nun das FFG-Sondierungsprojekt „Refugium“ entstanden.
Ziel des Projekts ist es, die nachhaltige Entwicklung von Kirchenquartieren voranzutreiben und dabei ein innovatives Public-Private-Partnership-(PPP)-Kooperationsmodell zwischen Stadt und Katholischer Kirche zu entwickeln.
Unser Projekt läuft bereits auf Hochtouren. Nach unserer erfolgreichen Auftaktveranstaltung in St. Hemma haben wir vor kurzem den zweiten Workshop mit der Pfarrgemeinde des Klagenfurter Doms abgehalten.
Es ging, um die bisherigen Überlegungen und Planungen der Gemeinde und darum Ziele zu schärfen und Hindernisse zu definieren. Ein besonderes Anliegen war uns dabei, den Blick über das Kirchengelände hinaus zu richten. Daher waren auch die Nachbarn aus dem direkten Umfeld eingeladen.
Neben den inhaltlichen Ergebnissen war die Atmosphäre, insbesondere die Aussicht im Franziskussaal der Klagenfurter Dom Pfarrgemeinde ein kleines Highlight.
Das Projekt „Refugium” gliedert sich in vier zentrale Themenblöcke, die eng miteinander verzahnt sind:
· Energie: Effizienz und erneuerbare Energien im Bestand.
· Mobilität: Nachhaltige Verkehrskonzepte für den Quartierszusammenhalt.
· Biodiversität & Klimaanpassung: Grüne Oasen und Resilienz gegen Extremwetter.
· Soziale Quartiersentwicklung: Stärkung des Miteinanders und der Teilhabe.
Das Projekt hat Anfang des Jahres begonnen. In den kommenden Monaten werden weitere Auftaktveranstaltungen folgen, in der katholischen Hochschulgemeinde Klagenfurt und bei der Gemeinde St. Theresia. Um dann in die konkreteren Planungen einzusteigen.
Unser Konsortium setzt sich aus der IPAK (Konsortialführung), der FH Kärnten, der Caritas, dem Verein Refugium und PLANUM zusammen und bildet so ein interdisziplinäres Team. Wir freuen uns sehr über diese Zusammenarbeit und die Energie, die alle Beteiligten in dieses Projekt einbringen.
Gefördert wird das FFG-Projekt vom Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI) und dem Klima+Energie Fonds.

Rückfragen:
Dr. Marie-Therese Fallast; mt.fallast@planum.eu
DI Katja Schmidt-Hengst; schmidt-hengst@planum.eu
