Wir führen aktuell für das Land Tirol Pkw-Erhebungen an insgesamt fünf Querschnitten für die Dauer von einem Jahr durch. Wir fokussieren uns dabei auf den Hauptreiseverkehr an Wochenenden, die Ergebnisse werden im Sommer 2027 vorliegen. Besonders freut es uns, mit den bereits über 1.500 durchgeführten Interviews auch ein Forschungsprojekt der Universität Innsbruck und der Technischen Universität München unterstützen zu können. Ein besonderer Dank gilt natürlich unserem Erhebungsteam, das trotz Hitze jedes Wochenende tatkräftig im Einsatz ist, ohne euch wäre dieses Projekt nicht durchführbar!
Erfolgreiche Zusammenarbeit entsteht nicht nur im Projektalltag, sondern dort, wo Menschen gemeinsam unterwegs sind, Neues ausprobieren und Erinnerungen schaffen.
Genau das machen wir bei PLANUM regelmäßig. Letzte Woche waren wir auf dem Discgolf-Platz in Mariatrost und haben uns im Scheibenwerfen geübt! So manche Scheibe landete dabei auch im Feld, wir konnten sie aber alle in echter Teamarbeit wiederfinden.
Der Tag fand seinen gelungenen Ausklang bei einem gemeinsamen Abendessen, guten Gesprächen und vielen gemeinsamen Lachern.
Wir sagen Danke an unser Team für die schöne gemeinsame Zeit und den großartigen Teamspirit!
Um Verkehrsströme, Belastungen und Potenziale, die sich durch Veränderungen in der Verkehrsführung ergeben, abzubilden, nutzen wir bei PLANUM makro- und mikroskopische Verkehrsmodelle. Besonders aussagekräftig sind diese, wenn sie nicht nur den unmittelbaren Planungsraum abbilden, sondern ganz Österreich oder, wie in unserem Fall, weite Teile Europas.
Mit dem Aufbau und der Kalibrierung der Modelle sowie der Implementierung notwendiger Daten beschäftigt sich bei PLANUM unter anderem Patrick Stern. Er wendet das Modell in vielen Projekten an und ermöglicht so eine fundierte Darstellung der Auswirkungen von Maßnahmen. Auch im Forschungsprojekt SMAC, bei dem es um nachhaltigen Zubringerverkehr zu Flughäfen geht, konnte es genutzt und durch weitere Forschungsergebnisse ergänzt werden.
Am 18. Juni präsentierte Kurt Fallast, Geschäftsführer von PLANUM Fallast & Partner, im Rahmen der ÖVG-Veranstaltung „Transformation durch Verbindung – 6 Monate Koralmbahn“ aktuelle Erkenntnisse zu den räumlichen Auswirkungen der neuen Bahnverbindung und geänderte Fahrpläne. Die Veranstaltung fand am Vormittag am Hauptbahnhof Graz und am Nachmittag in der Wirtschaftskammer Kärnten in Klagenfurt statt. Im Mittelpunkt des Vortrags standen die Ergebnisse der kürzlich abgeschlossenen Mobilitätsstudie AREA SÜD. Die Analysen zeigen, wie die Koralmbahn die Erreichbarkeit in der Südregion Österreichs verändert: Nicht nur Graz und Klagenfurt rücken zeitlich näher zusammen, auch zahlreiche Gemeinden im ländlichen Raum profitieren von deutlich verbesserten Verbindungen.
Durch die verkürzten ÖV-Reisezeiten werden Arbeitsplätze, Bildungseinrichtungen und Freizeitangebote für viele Menschen schneller und einfacher erreichbar. Damit stärkt die Koralmbahn nicht nur die Vernetzung der beiden Bundesländer Steiermark und Kärnten, sondern leistet auch einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen und klimafreundlichen Mobilität.
Die Ergebnisse der Studie unterstreichen das Potenzial leistungsfähiger öffentlicher Verkehrsinfrastruktur als bedeutenden Standortfaktor und Motor für regionale Entwicklung und Chancengleichheit – insbesondere für Menschen außerhalb der urbanen Zentren.
Auch PLANUM profitiert unmittelbar von der neuen Verbindung: Seit der Eröffnung der Koralmbahn ist das Klagenfurter Büro vom Hauptstandort Graz aus in rund einer Stunde Tür-zu-Tür erreichbar. Die Reisezeit hat sich damit gegenüber der bisherigen Verbindung nahezu halbiert.
PLANUM freut sich, Teil dieser Veranstaltung gewesen zu sein, und bedankt sich zugleich bei den weiteren grazer Vortragenden – Dr. Klaus Schneider, DI Alfred Nagelschmied und Mag. Adrian Plessin – für ihre wertvollen Beiträge und spannenden Einblicke in die vielfältigen Aspekte der Koralmbahn und ihrer Bedeutung für die Entwicklung der Südregion.
Bei der Mobilitätskonferenz 2026 des Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur in Wien stellte PLANUM das erste Mal das Personenverkehrsmodell der Fach-Community vor. Ein eigener Block wurde dem gesamten komplexen und langjährigen Projekt, dem Verkehrsmodell Österreich, gewidmet.
Unsere Projektleiter DI Alexander Schaffenberger und DI Patrick Stern präsentierten gemeinsam mit den übrigen Partnern Gerard de Jong und Stefan Grebe aus den Niederlanden, sowie Dirk Linder von SSP Consult das Verkehrsmodell Österreich. Für PLANUM lag bei der Bearbeitung der Fokus auf dem Personenverkehrsmodell und der Umlegung auf das Verkehrsangebot.
Das Verkehrsmodell als DAS zentrale Gesprächsthema auf der Konferenz stieß auf sehr großes Interesse. Während der Diskussionsrunde gab es viele Wortmeldungen und auch die Feedback Option am Ende des Vortrags wurde intensiv genutzt.
Wir freuen uns sehr darüber, dass es sich gelohnt hat, über viele Jahre hinweg ein starker und verlässlicher Partner unserer Auftraggeber BMIMI, ASFINAG und ÖBB zu sein und freuen uns auf die nächsten spannenden Aufgaben, über die dann bei der Mobilitätskonferenz 2027 wieder berichtet werden kann.
“Ein überraschend bewegender Moment, gut ein Jahr nach Projektende wieder an die Herausforderungen des Projektes und als Zuhörer über die Besonderheit und Wichtigkeit der CAFT24 im europäischen Alpenraum erinnert zu werden” Julian Kundegraber (Projektleiter von CAFT 24 und Prokurist von PLANUM )
Auch wenn die umfangreiche Erhebung zum „Straßenseitigen Alpenquerenden Güterverkehr“ bereits im Jänner 2025erfolgreich abgeschlossen wurde, ist sie auf der Mobilitätskonferenz 2026 durch den Auftraggeber BMIMI erneut besonders lobend hervorgehoben worden.
Lucas Hübner-Weiss als Vertreter der AustriaTech gab detaillierte Einblicke in die Erhebung, bei der in ganz Österreich über 56.000 Interviews an insgesamt 17 Querschnitten durchgeführt wurden.
Wir freuen uns, dass der Erfolg der Erhebung noch einmal sichtbar gemacht wurde und besonders über das Interesse und Feedback auf der Konferenz.
Im letzten Jahr hat PLANUM für die Marktgemeinde Passail im Bezirk Weiz ein Örtliches Fußverkehrskonzept erstellt. In enger Zusammenarbeit mit verschiedenen Interessensvertretungen wurden Workshops und Befragungen organisiert um die relevanten Handlungsfelder zu identifizieren. Abgestimmt auf die Handlungsfelder wurden Maßnahmenbündel erarbeitet, mithilfe derer der Fußverkehr in Passail sicherer und attraktiver gestaltet wird und die langfristig zu erhöhter Lebensqualität und einer funktionierenden Alltagsmobilität führen.
Wir freuen uns dass dieser spannende Planungsprozess Anfang des Jahres erfolgreich abgeschlossen werde konnte.
Ein wichtiger Teilbereich in der Verkehrsplanung ist die Messung und Simulation des Verkehrslärms (Straßen-, Schienen- und Fluglärm).
Unser Experte für Schalltechnik, Moritz Langbauer, (siehe Titelbild) setzt sich daher mit den Auswirkungen von neuen Bahntrassen auseinander und evaluiert, ob die durchgeführten Schallschutzmaßnahmen ausreichend für die umliegenden Wohngebäude sind.
Auch entlang der B320 wurden an verschiedenen Grundstücksgrenzen über den Tag verteilt Schallmessungen und begleitende Verkehrszählungen durchgeführt, um zu evaluieren, ob bzw. welche Schallschutzmaßnahmen aufgrund des Kfz-Lärms erforderlich sind. Grundlagen für die Beurteilung der Lärmsituation sind gemessene und berechnete Schalldruckpegel im Bestand und für den Prognosezeitraum.
Wir sind mitten in unserem Forschungsprojekt SMAC (Sustainable Mobility for Airport Connectivity) dabei neue Transportlösungen für den Vor- und Nachlauf von Langstreckenflügen zu konzipieren und zu evaluieren.
Im letzten Meeting haben wir einen „Praxis‑Versuch“ beim AIT – Center for Technology Experience gewagt: Das Team setzte VR‑Brillen auf und testete einen realitätsnahen Flugtaxi‑Simulator. Dabei konnten wir bei einem virtuellen Flug vom Flughafen Wien zur UNO-City nicht nur verschiedene Szenarien durchtesten, sondern vor allem spüren, wie sich der Weg für die Nutzer anfühlt.
Was wir gelernt haben:
Das immersive Erlebnis stärkt das Vertrauen in neue Transportformen.
Die Wahrnehmung von Sicherheit und Komfort lässt sich bereits in der Simulationsphase optimieren.
Wir gehen mit wertvollen Erkenntnissen in die nächste Projektphase, in der wir die konzipierten Transportlösungen in ein Verkehrsmodell einfügen, um verschiedene Szenarien für das Gesamtverkehrssystem zu simulieren.
Wir freuen uns über die gute Zusammenarbeit mit: Austrian Institut of Technology GmbH (AIT) FH Joanneum und BRIMATECH Services GmbH
Im letzten Jahr wurde damit begonnen, ein Verkehrskonzept für das Wohngebiet Harmsdorf – ORF-Viertel zu erarbeiten; dabei wurden unter anderem zwei Befragungen durchgeführt. PLANUM war während dieses Prozesses als fachliche Unterstützung im Projektteam vertreten. Neben Beratungen und der Entwicklung möglicher Varianten führte PLANUM auch die Verkehrszählungen sowie die Modellierungen zu den verschiedenen Varianten im Gebiet durch. Auch bei den zwei Planungsausstellungen Mitte Januar 2026 war PLANUM vertreten, um Auskünfte über die verkehrstechnischen Hintergründe zu geben.
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