Erfolgreiche Zusammenarbeit entsteht nicht nur im Projektalltag, sondern dort, wo Menschen gemeinsam unterwegs sind, Neues ausprobieren und Erinnerungen schaffen.
Genau das machen wir bei PLANUM regelmäßig. Letzte Woche waren wir auf dem Discgolf-Platz in Mariatrost und haben uns im Scheibenwerfen geübt! So manche Scheibe landete dabei auch im Feld, wir konnten sie aber alle in echter Teamarbeit wiederfinden.
Der Tag fand seinen gelungenen Ausklang bei einem gemeinsamen Abendessen, guten Gesprächen und vielen gemeinsamen Lachern.
Wir sagen Danke an unser Team für die schöne gemeinsame Zeit und den großartigen Teamspirit!
Um Verkehrsströme, Belastungen und Potenziale, die sich durch Veränderungen in der Verkehrsführung ergeben, abzubilden, nutzen wir bei PLANUM makro- und mikroskopische Verkehrsmodelle. Besonders aussagekräftig sind diese, wenn sie nicht nur den unmittelbaren Planungsraum abbilden, sondern ganz Österreich oder, wie in unserem Fall, weite Teile Europas.
Mit dem Aufbau und der Kalibrierung der Modelle sowie der Implementierung notwendiger Daten beschäftigt sich bei PLANUM unter anderem Patrick Stern. Er wendet das Modell in vielen Projekten an und ermöglicht so eine fundierte Darstellung der Auswirkungen von Maßnahmen. Auch im Forschungsprojekt SMAC, bei dem es um nachhaltigen Zubringerverkehr zu Flughäfen geht, konnte es genutzt und durch weitere Forschungsergebnisse ergänzt werden.
Am 18. Juni präsentierte Kurt Fallast, Geschäftsführer von PLANUM Fallast & Partner, im Rahmen der ÖVG-Veranstaltung „Transformation durch Verbindung – 6 Monate Koralmbahn“ aktuelle Erkenntnisse zu den räumlichen Auswirkungen der neuen Bahnverbindung und geänderte Fahrpläne. Die Veranstaltung fand am Vormittag am Hauptbahnhof Graz und am Nachmittag in der Wirtschaftskammer Kärnten in Klagenfurt statt. Im Mittelpunkt des Vortrags standen die Ergebnisse der kürzlich abgeschlossenen Mobilitätsstudie AREA SÜD. Die Analysen zeigen, wie die Koralmbahn die Erreichbarkeit in der Südregion Österreichs verändert: Nicht nur Graz und Klagenfurt rücken zeitlich näher zusammen, auch zahlreiche Gemeinden im ländlichen Raum profitieren von deutlich verbesserten Verbindungen.
Durch die verkürzten ÖV-Reisezeiten werden Arbeitsplätze, Bildungseinrichtungen und Freizeitangebote für viele Menschen schneller und einfacher erreichbar. Damit stärkt die Koralmbahn nicht nur die Vernetzung der beiden Bundesländer Steiermark und Kärnten, sondern leistet auch einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen und klimafreundlichen Mobilität.
Die Ergebnisse der Studie unterstreichen das Potenzial leistungsfähiger öffentlicher Verkehrsinfrastruktur als bedeutenden Standortfaktor und Motor für regionale Entwicklung und Chancengleichheit – insbesondere für Menschen außerhalb der urbanen Zentren.
Auch PLANUM profitiert unmittelbar von der neuen Verbindung: Seit der Eröffnung der Koralmbahn ist das Klagenfurter Büro vom Hauptstandort Graz aus in rund einer Stunde Tür-zu-Tür erreichbar. Die Reisezeit hat sich damit gegenüber der bisherigen Verbindung nahezu halbiert.
PLANUM freut sich, Teil dieser Veranstaltung gewesen zu sein, und bedankt sich zugleich bei den weiteren grazer Vortragenden – Dr. Klaus Schneider, DI Alfred Nagelschmied und Mag. Adrian Plessin – für ihre wertvollen Beiträge und spannenden Einblicke in die vielfältigen Aspekte der Koralmbahn und ihrer Bedeutung für die Entwicklung der Südregion.
Die optimale Planung von Verkehrslichtsignalanlagen erfordert eine sorgfältige Abstimmung von Verkehrssicherheit und Verkehrsfluss. Dabei gilt es, die unterschiedlichen Bedürfnisse aller Verkehrsteilnehmenden zu berücksichtigen und entsprechend ihren Anforderungen in die Planung einzubeziehen.
Mit dieser anspruchsvollen Aufgabe beschäftigt sich Dipl.-Ing. Konstantin Mizera bei uns. Vor kurzem wurde das FFG-Projekt “Cross Connect” abgeschlossen, wo seine Expertise in die Erstellung eines Step-by-Step-Guides für die nachhaltige Planung von lichtsignalgeregelten Knotenpunkten einfloss. Auch bei dem Projekt MQG an der Fröhlichgasse in Graz ist er aktuell beteiligt, um die komplexe Verkehrssituation zu lösen.
Als weiterer Schritt zur Unterstützung von Gemeinden in ihren Nachhaltigkeitsbemühungen werden wir die Expertise von akaryon und planumzusammenführen. Im Rahmen eines Webinars fokussieren wir nachhaltige Mobilität aus verschiedenen Perspektiven. Wir zeigen welche Handlungsfelder es für Gemeinden gibt und wie diese konkret umgesetzt werden können. Die Berechnung von CO2 Emissionen bringt zudem Messbarkeit und erleichtert den Weg zu einer sinnvollen nachhaltigen Mobilitätsstrategie.
Fakten: Dienstag, 30. Juni 2026 | 14:00 – 15:00 Uhr Preis: € 39,- (netto) pro Teilnehmer:in
Bei der Mobilitätskonferenz 2026 des Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur in Wien stellte PLANUM das erste Mal das Personenverkehrsmodell der Fach-Community vor. Ein eigener Block wurde dem gesamten komplexen und langjährigen Projekt, dem Verkehrsmodell Österreich, gewidmet.
Unsere Projektleiter DI Alexander Schaffenberger und DI Patrick Stern präsentierten gemeinsam mit den übrigen Partnern Gerard de Jong und Stefan Grebe aus den Niederlanden, sowie Dirk Linder von SSP Consult das Verkehrsmodell Österreich. Für PLANUM lag bei der Bearbeitung der Fokus auf dem Personenverkehrsmodell und der Umlegung auf das Verkehrsangebot.
Das Verkehrsmodell als DAS zentrale Gesprächsthema auf der Konferenz stieß auf sehr großes Interesse. Während der Diskussionsrunde gab es viele Wortmeldungen und auch die Feedback Option am Ende des Vortrags wurde intensiv genutzt.
Wir freuen uns sehr darüber, dass es sich gelohnt hat, über viele Jahre hinweg ein starker und verlässlicher Partner unserer Auftraggeber BMIMI, ASFINAG und ÖBB zu sein und freuen uns auf die nächsten spannenden Aufgaben, über die dann bei der Mobilitätskonferenz 2027 wieder berichtet werden kann.
Der Wandel hin zu klimaneutralen und lebenswerten Stadtteilen beginnt in starken Gemeinschaften und ihren Quartieren. Kirchenquartiere befinden sich oft in zentralen urbanen Lagen und können einen wichtigen Beitrag zur Klimaanpassung in der Stadt leisten.
Aus der ursprünglichen Idee von Marie-Therese Fallast und Harald Jost ist nun das FFG-Sondierungsprojekt „Refugium“ entstanden.
Ziel des Projekts ist es, die nachhaltige Entwicklung von Kirchenquartieren voranzutreiben und dabei ein innovatives Public-Private-Partnership-(PPP)-Kooperationsmodell zwischen Stadt und Katholischer Kirche zu entwickeln.
Unser Projekt läuft bereits auf Hochtouren. Nach unserer erfolgreichen Auftaktveranstaltung in St. Hemma haben wir vor kurzem den zweiten Workshop mit der Pfarrgemeinde des Klagenfurter Doms abgehalten.
Es ging, um die bisherigen Überlegungen und Planungen der Gemeinde und darum Ziele zu schärfen und Hindernisse zu definieren. Ein besonderes Anliegen war uns dabei, den Blick über das Kirchengelände hinaus zu richten. Daher waren auch die Nachbarn aus dem direkten Umfeld eingeladen.
Neben den inhaltlichen Ergebnissen war die Atmosphäre, insbesondere die Aussicht im Franziskussaal der Klagenfurter Dom Pfarrgemeinde ein kleines Highlight.
Das Projekt „Refugium” gliedert sich in vier zentrale Themenblöcke, die eng miteinander verzahnt sind:
·Energie: Effizienz und erneuerbare Energien im Bestand.
·Mobilität: Nachhaltige Verkehrskonzepte für den Quartierszusammenhalt.
·Biodiversität & Klimaanpassung: Grüne Oasen und Resilienz gegen Extremwetter.
·Soziale Quartiersentwicklung: Stärkung des Miteinanders und der Teilhabe.
Das Projekt hat Anfang des Jahres begonnen. In den kommenden Monaten werden weitere Auftaktveranstaltungen folgen, in der katholischen Hochschulgemeinde Klagenfurt und bei der Gemeinde St. Theresia. Um dann in die konkreteren Planungen einzusteigen.
Unser Konsortium setzt sich aus der IPAK(Konsortialführung), der FH Kärnten, der Caritas, dem Verein Refugium und PLANUM zusammen und bildet so ein interdisziplinäres Team. Wir freuen uns sehr über diese Zusammenarbeit und die Energie, die alle Beteiligten in dieses Projekt einbringen.
Gefördert wird das FFG-Projekt vom Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI) und dem Klima+Energie Fonds.
“Ein überraschend bewegender Moment, gut ein Jahr nach Projektende wieder an die Herausforderungen des Projektes und als Zuhörer über die Besonderheit und Wichtigkeit der CAFT24 im europäischen Alpenraum erinnert zu werden” Julian Kundegraber (Projektleiter von CAFT 24 und Prokurist von PLANUM )
Auch wenn die umfangreiche Erhebung zum „Straßenseitigen Alpenquerenden Güterverkehr“ bereits im Jänner 2025erfolgreich abgeschlossen wurde, ist sie auf der Mobilitätskonferenz 2026 durch den Auftraggeber BMIMI erneut besonders lobend hervorgehoben worden.
Lucas Hübner-Weiss als Vertreter der AustriaTech gab detaillierte Einblicke in die Erhebung, bei der in ganz Österreich über 56.000 Interviews an insgesamt 17 Querschnitten durchgeführt wurden.
Wir freuen uns, dass der Erfolg der Erhebung noch einmal sichtbar gemacht wurde und besonders über das Interesse und Feedback auf der Konferenz.
Diese Woche war PLANUM als Konsortialführer mit dem FFG-Projekt ViMoPlan beim KNS-Vernetzungsworkshop | Technologien und Innovationen für die klimaneutrale Stadt, DUT-Projekte und Mobilitätsprojekte des BMIMI und Klima- und Energiefonds vertreten.
Benedict Winkler (Projektleiter ViMoPlan) stellte das Forschungsprojekt zur „Integrierten Modellierung und Bewertung von Mobilitätsmaßnahmen für strategische Planungsprozesse für Villach“ vor und kam dabei auch mit vielen weiteren Forschenden zu Quartiersentwicklungsprojekten in Kontakt.
Was den Workshop besonders spannend machte:
Die interessante Mischung der vorgestellten Projekte
Unterschiedliche Herangehensweisen an Themenbereiche aus verschiedenen Fachrichtungen
Interdisziplinäre Diskussionen und wertvoller Wissenstransfer
Austausch in Discovery Walks der Projektposter mit weiteren Quartierentwicklungsprojekten
Wir freuen uns sehr, Teil dieser Vernetzung gewesen zu sein, und werden die Entwicklungen der anderen Projekte mit großem Interesse weiterverfolgen.
Unser Projekt-Konsortium besteht aus der Stadt Villach, dem JOANNEUM RESEARCH, der BERNARD Gruppe, der VKFG Villacher Klimafit GmbH und PLANUM
Gefördert wird das Projekt sowie der Workshop vom Klima+Energiefonds, dem Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI) und der Initiative „Klimaneutrale Stadt”
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