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Die optimale Planung von Verkehrslichtsignalanlagen erfordert eine sorgfältige Abstimmung von Verkehrssicherheit und Verkehrsfluss. Dabei gilt es, die unterschiedlichen Bedürfnisse aller Verkehrsteilnehmenden zu berücksichtigen und entsprechend ihren Anforderungen in die Planung einzubeziehen.

Mit dieser anspruchsvollen Aufgabe beschäftigt sich Dipl.-Ing. Konstantin Mizera bei uns. Vor kurzem wurde das FFG-Projekt “Cross Connect” abgeschlossen, wo seine Expertise in die Erstellung eines Step-by-Step-Guides für die nachhaltige Planung von lichtsignalgeregelten Knotenpunkten einfloss. Auch bei dem Projekt MQG an der Fröhlichgasse in Graz ist er aktuell beteiligt, um die komplexe Verkehrssituation zu lösen.
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Der Wandel hin zu klimaneutralen und lebenswerten Stadtteilen beginnt in starken Gemeinschaften und ihren Quartieren. Kirchenquartiere befinden sich oft in zentralen urbanen Lagen und können einen wichtigen Beitrag zur Klimaanpassung in der Stadt leisten.


Aus der ursprünglichen Idee von Marie-Therese Fallast und Harald Jost ist nun das FFG-Sondierungsprojekt „Refugium“ entstanden.

 Ziel des Projekts ist es, die nachhaltige Entwicklung von Kirchenquartieren voranzutreiben und dabei ein innovatives Public-Private-Partnership-(PPP)-Kooperationsmodell zwischen Stadt und Katholischer Kirche zu entwickeln.


Unser Projekt läuft bereits auf Hochtouren. Nach unserer erfolgreichen Auftaktveranstaltung in St. Hemma haben wir vor kurzem den zweiten Workshop mit der Pfarrgemeinde des Klagenfurter Doms abgehalten.

Es ging, um die bisherigen Überlegungen und Planungen der Gemeinde und darum Ziele zu schärfen und Hindernisse zu definieren. Ein besonderes Anliegen war uns dabei, den Blick über das Kirchengelände hinaus zu richten. Daher waren auch die Nachbarn aus dem direkten Umfeld eingeladen.

Neben den inhaltlichen Ergebnissen war die Atmosphäre, insbesondere die Aussicht im Franziskussaal der Klagenfurter Dom Pfarrgemeinde ein kleines Highlight.

 

Das Projekt „Refugium” gliedert sich in vier zentrale Themenblöcke, die eng miteinander verzahnt sind:

·         Energie: Effizienz und erneuerbare Energien im Bestand.

·         Mobilität: Nachhaltige Verkehrskonzepte für den Quartierszusammenhalt.

·         Biodiversität & Klimaanpassung: Grüne Oasen und Resilienz gegen Extremwetter.

·         Soziale Quartiersentwicklung: Stärkung des Miteinanders und der Teilhabe.

 

Das Projekt hat Anfang des Jahres begonnen. In den kommenden Monaten werden weitere Auftaktveranstaltungen folgen, in der katholischen Hochschulgemeinde Klagenfurt und bei der Gemeinde St. Theresia. Um dann in die konkreteren Planungen einzusteigen.

 

Unser Konsortium setzt sich aus der IPAK (Konsortialführung), der FH Kärnten, der Caritas, dem Verein Refugium und PLANUM zusammen und bildet so ein interdisziplinäres Team. Wir freuen uns sehr über diese Zusammenarbeit und die Energie, die alle Beteiligten in dieses Projekt einbringen.

 

Gefördert wird das FFG-Projekt vom Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI) und dem Klima+Energie Fonds.


Rückfragen: 
Dr. Marie-Therese Fallast; mt.fallast@planum.eu
DI Katja Schmidt-Hengst; schmidt-hengst@planum.eu

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Bald geht die Koralmbahn in Betrieb – ein Meilenstein, den wir bei PLANUM mit besonderer Spannung erwarten. Seit der allerersten Machbarkeitsstudie sind wir Teil dieses außergewöhnlichen Projekts. Zum Start der finalen Phase möchten wir die Gelegenheit nutzen und zeigen, wie PLANUM und IBV-Fallast die Koralmbahn über all die Jahre hinweg begleitet und mitgestaltet hat.

🔎 Aktuell arbeiten wir an der AreaSüd-Mobilitätsstudie, die wichtige Impulse für die kommenden Entwicklungen liefern wird. Anfang nächsten Jahres dürfen wir dazu weitere spannende Einblicke mit Euch teilen.

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PLANUM begleitet die Koralmbahn seit mehr als zwei Jahrzehnten

Die exklusive Exkursion der ÖVG im Juni 2025 ermöglichte uns die seltene Gelegenheit, im Rahmen einer Sonderfahrt die Strecke Graz – St.Paul – Graz zu befahren und den Koralmtunnel hautnah zu erleben. Der Halt in der Evakuierungs- und Rettungsposition in der Mitte des Koralmtunnels zeigte uns die beeindruckenden Sicherheitsvorkehrungen.

Die Freude bei Geschäftsführung und Mitarbeiter:innen ist groß – bald trennen unsere Standorte Graz und Klagenfurt nur noch 50 Minuten. Die Koralmbahn, eines der größten Infrastrukturprojekte Österreichs, wird die Mobilität im Süden des Landes nachhaltig verändern.

 

PLANUM ist stolz, seit 1998 einen wesentlichen Beitrag zur Planung dieses Jahrhundertprojekts zu leisten. Besonders im Bereich der Lärmtechnischen Untersuchungen – konnte unser Team umfassende Expertise einbringen. Auch Risikoanalysen zur temporären Führung des Koralmbahnverkehrs über die Südbahn (Abschnitt Feldkirchen–Werndorf) wurden durch uns durchgeführt.

Darüber hinaus unterstützte PLANUM das Trassenauswahlverfahren – von der Festlegung des Planungskorridors bis zur optimalen Trassenvariante zwischen Werndorf und der Landesgrenze – sowie die Erstellung der Umweltverträglichkeitserklärungen (UVE) für mehrere Abschnitte.

 

Themenschwerpunkte unserer Planungsarbeiten waren:

  • Raumentwicklung, Verkehr und Infrastruktur

  • Lärm und örtliche Raumplanung

  • Ortsbild, Sach- und Kulturgüter

  • Freizeit, Erholung und Fremdenverkehr

 

Begleitend zum UVP-Prozess übernahm PLANUM auch Aufgaben in der Öffentlichkeitsarbeit.

 

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Auch PLANUM war bei der Velo-City Konferenz in Danzig (Gdańsk) dabei. Vertreten durch Konstantin Mizera konnten Erfahrungen aus Städten rund um die Welt für zukünftige Radverkehrsplanungen gesammelt werden. Neben der Freude über das lokale Bike-Sharing-Angebot, das ihn unter anderem bequem durch den Radkreisverkehr von Danzig brachte, war ein besonderes Highlight  der Auftritt mit Forschungspartner:innen aus der Schweiz, Niederlande und Deutschland.

In einer interaktiven Two-way Track Debate wurde die Frage gestellt: „Für welche Neugestaltungsvariante eines Knotenpunktes würdet ihr euch entscheiden – Projekt A oder Projekt B?“
Zwei unterschiedliche Konzepte wurden präsentiert, bei denen abgewogen werden musste zwischen:
ÖV- oder Radverkehr-Priorisierung?
Getrennte Radwege oder Fahrradstraße?
Lichtsignalanlage oder bevorrangte Zebrastreifen?

In einer anregenden und spannenden Diskussion haben wir über die Vor- und Nachteile der beiden Konzepte debattiert, bei der sich auch das Publikum für eine Variante entscheiden durfte. Meinungen wurden im Verlauf des Vortrags geändert und Diskussionsbedarf entstand über den Vortrag hinaus.

Die Two-way Track Debate zeigt uns, wie wichtig offene Diskussionen und Perspektivwechsel in der Verkehrsplanung sind. Es ist ein Format, das wir künftig öfter nutzen möchten.

Rückfragen: 
Konstantin Mizera, mizera@planum.eu
     
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Im Rahmen des Arbeitskreises „Betriebliche Mobilität“ der Österreichischen Verkehrswissenschaftlichen Gesellschaft (ÖVG) wurde ein Positionspapier erarbeitet, das konkrete Maßnahmen für die Herausforderungen der betrieblichen Mobilität aufzeigt. Dieses Papier wird der Regierung sowie weiteren relevanten Stakeholder:innen übermittelt.

Acht zentrale Handlungsempfehlungen wurden formuliert, um die betriebliche Mobilität nachhaltiger und zukunftsfähiger zu gestalten:
  1. Steuerfreie Mobilitätsbudgets
  2. Reformierung Pendlerpauschale
  3. Erreichbarkeit und Stellplatzverpflichtung
  4. Verpflichtendes Mobilitätsmanagement 
  5. Stärkung von Fahrgemeinschaften 
  6. Erweiterung Jobrad Modelle 
  7. Verfügbarkeit E-Ladeinfrastruktur
  8. Bewusstseinsbildung

Das Kapitel „Erreichbarkeit & Stellplatzverpflichtung“ wurde mit der Expertise von PLANUM Fallast & Partner über mehrere Sitzungen hinweg erstellt. Wir setzten uns so für eine zukunftsorientierte betriebliche Mobilität ein. Mit der Erwartung, dass diese Empfehlungen in die Umsetzung gehen und damit zur Erreichung der Klimaziele sowie zur Stärkung der Standortattraktivität in Österreich beitragen.

Das vollständige Positionspapier ist hier verfügbar:

Betriebliche Mobilität neu denken: ÖVG Arbeitskreis erarbeitet Positionspapier – ÖVG
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